Käfer-Fauna Südwestdeutschlands

Bearbeitungsstand

Von den rund 5000 in Südwestdeutschland vorkommenden Arten enthält die Faunistik zur Zeit 273 Arten aus 55 Familien, zudem 9 Brutpflanzen und Brutpilze mit ihrer typischen Käfergesellschaft. Knapp 200 Käfer-, Habitat-, Larven- und Puppen-Fotos ergänzen den Steckbrieftext. Stand: 18.2.2014.

Wie suche ich als Nichtfachmann eine Art, die mich interessiert?

Klicken Sie auf Habitus-Bilder und dort auf Alle Käferarten zeigen. Es öffnet sich eine Miniaturbildgalerie mit allen zur Zeit vorhandenen Arten. Durch Anklicken eines Bildes oder eines Hyperlinks darunter wird zum Steckbrief mit der Artinformation gewechselt.
Ist die Familie bekannt, genügt der Klick auf den Familiennamen. Deutsche Familennamen lassen sich mit Klick auf (Deutsche Namen) anzeigen.
Über Brutsubstrate und Habitate kann man Artengemeinschaften betrachtet und von dort wiederum zum Steckbrief wechseln.


Ziel
der Faunistik

Ziel ist es, die Kenntnisse über Artenbestand, Lebensweise und Verbreitung der Käfer Südwestdeutschlands einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Käferfauna Südwestdeutschlands im Internet, das ist ein langfristig angelegtes Vorhaben. Aber der Bedarf besteht, denn für Baden-Württemberg existiert derzeit, mit Ausnahme der Pracht- und Hirschkäfer (BRECHTEL & KOSTENBADER 2002) und der Rüsselkäfer (RHEINHEIMER & HASSLER 2010), keine neueren Werke zur Verbreitung und Lebensweise der Käfer.
Eine praktikable und im Vergleich zu einem gedruckten Buch kostengünstige und sehr flexible Lösung ist die Präsentation im Internet. So stellt das Verbreitungsbild einer Art immer eine Momentaufnahme dar. Um diese stets auf dem neuesten Stand halten zu können, wurde das Internet als Ausgabeplattform gewählt. Änderungen und Ergänzungen sind hier jederzeit und kurzfristig möglich.

Die Homepage soll nicht nur eingefleischte Käferkundler sondern auch interessierte Laien, Schüler, Naturschutzverbände u.a. ansprechen und informieren.


Aufbau der Faunistik

1. Steckbriefe und Kurz-Info

Der Steckbrief einer Art fasst die nachfolgend beschriebenen Karteikarten 1.1 bis 1.7 zusammen. In der Link-Leiste ist immer der wissenschaftliche Familienname und der sich aus Gattung und Art zusammengesetzte lateinische Artname wählbar. Nur dieser identifiziert ein Tier eindeutig! Für interessierte Laien sind auch deutsche Namen beigefügt, die allerdings keinen nomenklatorischen Schutz genießen. Für viele Arten existiert noch kein deutscher Name, er musste neu „erfunden“ werden. Die Namensgebung orientieren sich meist am Aussehen der Käfer oder an deren Lebensweise.
Die mit einem Stern* gekennzeichneten Arten haben einen „Steckbrief“ plus Verbreitungskarte. Arten ohne Stern sind nur mit einer Kurz-Information ausgestattet. Die Karteikarte Kurz-Info unterscheidet sich vom Steckbrief zudem durch den deutlich knapper gehaltenen Textteil.

1.1 Nachweiskarte
Das Herzstück der „Käferfauna Südwestdeutschlands“ bilden die datenbankgestützten Punktverbreitungskarten. Diese errechnen sich aus den eingegebenen Messtischblatt-Quadranten, den Jahreszahlen der Fundmeldungen und den Höhenmetern. Neben den Fundpunkten werden die Summe aller Meldungen, sowie deren Verteilung auf die verschiedenen Höhenlagen angezeigt.
Fundpunkt-Legende: Das Innere der 3 kreisförmigen Fundsymbole mit dem Zeithorizont 1950-1974, 1975-1999, ab 2000 ist nicht deckend. Durch Überlagerung z.B. aller 4 Zeithorizonte entsteht ein völlig gefüllter Punkt. Somit bleiben, im Gegensatz zu deckenden Fundpunkten, zurückliegende Fundereignisse immer erkennbar.
Wichtige Hinweise: Die auf den Verbreitungskarten aufscheinenden Fundpunkte treffen nicht immer den exakten MTB-Quadranten, da die Angaben in der Literatur und auf Fundetiketten oftmals nicht genau genug sind. Die Anzahl der Fundpunkte ergeben sich aus den Meldungen der Mitarbeiter und der erfassten Literatur. Die Datengrundlage ist somit bei vielen Arten noch nicht ausreichend.

Achtung! Seit 2014 sind alle bei uns vorkommenden Arten unter http://www.colkat.de/de/fhl/ (Verbreitung der Käfer Deutschlands) abrufbar. Mit der Klappmenü-Einstellung "Karte: Baden-Württemberg" und "Verbtg" (rechts außen) wird Südwestdeutschland ausgewählt. Durch die Eingabe einer Familie (nur hier Großschreibung!), einer Gattung oder einer Art ins Feld "Filter:" und anschließende Aktivierung der Return-Taste wird gefiltert. Dann ist nur noch die gewünschte Art anzuklicken.

1.2 Habitat
Der Lebensraum einer Art wird anhand von Fotos typischer Landschaftsausschnitte und/oder ihrer Brutpflanzen mit Fraßbildern etc. vorgestellt.

1.3 Käferfoto
Makrofotografien dokumentieren Aussehen, Aktivität und Lebensweise der Käfer.

1.4 Larve/Puppe
Fotos zeigen die Entwicklungsstadien der Käfer in oder außerhalb ihres natürlichen Lebensraumes.

1.5 Bestimmung
Auf dieser Seite werden nahe verwandte Käferarten gegenübergestellt, um die Determination zu erleichtern.

1.6 Europa-Karte
Bei den Bockkäfern wird eine Karte eingeblendet, die ihre Verbreitung in Europa zeigt.

1.7 Brutsubstrat
Vorhandene Brutpflanzen- und Pilz-Steckbriefe werden als Miniaturbild-Link angezeigt.

2. Nachweiskarten
Der Aufbau dieses Menüs unterscheidet sich von den Steckbriefen nur in zwei Funktionen: 1. werden nur Arten mit vorhandener Nachweiskarte angezeigt und 2. liegt die Nachweiskarte immer obenauf.

3. Habitus-Bilder
Hier erfolgt der Zugriff auf alle in der Faunistik enthaltenen Käferarten über Habitus-Miniaturbilder. Diese sind nach der in den „Käfern Mitteleuropas“ festgelegten systematischen Reihenfolge aufgelistet, wodurch verwandte Arten nebeneinander erscheinen.

4. Foto-Galerie
Alle in den Steckbriefen enthaltenen Käferfotos werden als Miniaturbilder angezeigt und können mittels Mausklick vergrößert werden.
Mit den unter den Fotos eingeblendeten Links können gezielt weitere Informationen abgerufen werden.

5. Brutsubstrate und ihre Käfergesellschaft
Es werden enger gefasste Lebensräume (Gattungen von Pflanzen und Pilze) beschrieben, in welchen eine typische Käfergesellschaft lebt. Die Brutsubstrate sind mit den entsprechenden Käferarten verlinkt.

6. Habitate und ihre Käfergesellschaft
Es werden weiter gefasste Lebensräume (Totholz, Faulstoffe, Nester etc.) vorgestellt, in welchen eine mehr oder weniger spezialisierte Käfergesellschaft lebt. Die Habitate sind mit den entsprechenden Käferarten verlinkt. Arten mit geringer Spezialisierung können in mehreren Lebensräumen erscheinen.

7. Literaturliste (im Hauptmenü)
Die Literaturliste zitiert die verwendeten Quellen sowie weitere für Südwestdeutschland relevante Schriften. In die leeren Felder unter der Titelzeile können Filterkriterien eingegeben werden, z.B. ein Autor und/oder eine Jahreszahl. Die Suche startet automatisch.