
MODERKäFER, Moderkäfer Corticaria serrata (Paykull, 1798), Veränderlicher Moderkäfer
Beschreibung: Länge 1,5–2,2 mm; Körper heller bis dunkler braun; Vorderhüften zusammenstoßend; Fühler 11-gliedrig; Schildchen stark quer, mit feinem, querem Kielchen; Flügeldecken anliegend behaart, mit seichten bis starken Punktreihen, die bis zur Spitze reichen; Kopf hinter den Augen ohne erkennbare Schläfen; Halsschild herzförmig, Seitenränder stark gezähnelt, mit tiefem Basalgrübchen; sehr variabel in Größe, Körperproportion und Flügeldeckenpunktierung; auch das männliche Genital kann beträchtlich variieren. Kosmopolit; in ganz Europa, vom höchsten Norden bis ins Mittelmeergebiet; in Deutschland allgemein verbreitet und oft häufig. Die Käfer leben an faulenden und schimmelnden Vegetabilien jeglicher Art, z.B. in Gras-, Heu- und Strohhaufen, in der Laubstreu, an Baumpilzen, in Vogelnestern, an trocknenden Fichtenzweigen, unter Baumrinde (speziell im Winter), synantrop in Häusern und Scheunen.
| Literatur: HORION (1961); VON PEEZ (1967) in: FREUDE, HARDE, LOHSE Bd. 7; KÖHLER & KLAUSNITZER (1998); FRANK & KONZELMANN (2000); RÜCKER (2005).
Text: Johannes Reibnitz. Seitenerstellung: 24.2.2009 |
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