
RAUBPLATTKäFER, Raubplattkäfer Silvanus recticollis Reitter, 1880, Kleiner Raubplattkäfer
Synonym: Silvanus reflexus Reitter, 1880
Verbreitung: Orientalische und äthiopische Region; nach Italien importiert (Sizilien 1879, Sardinien 1985) und neuerdings auch aus den USA (Florida) gemeldet. Deutschland: Erstnachweis durch Reibnitz am 9.8.2009 bei Knittlingen; 1 Ex. im Luftketscher, schwärmend an einem Komposthaufen mit Getreideabfällen.
Lebensweise: Unbekannt. Die Art wurde fast immer am Licht gefangen. In Italien gelang ein Fund unter der Rinde von Eucalyptus.
Nachweiszeitraum: August.
Bestimmungshilfe: Länge: 1,7–2,2 mm. Körper: gestreckt, stark abgeflacht, rotbraun. Fühler: unter dem Seitenrand der Stirn vor den Augen eingelenkt, schnurförmig, mit schwach verbreiterter 3-gliedriger Keule. Halsschild: fast parallelseitig, nach hinten nur schwach verengt, mit deutlich abgesetzten Seitenrändern und vorgezogenen, abgerundeten Vorderecken; letztere können auch zugespitzt sein; Basis mit seichtem Eindruck. Silvanus reflexus ist morphologisch sehr variabel, jedoch durch typische Halsschildform und geringe Größe gut von den einheimischen Arten (2,4–3,4 mm lang) abzutrennen.
| Literatur: HALSTEAD, D.G.H. (1973): A revision of the genus Silvanus Latraille (s.l.) (Coleoptera: Silvanidae). RATTI, E. (2007): I Coleotteri Silvanidi in Italia (Coleoptera, Cucujoidea, Silvanidae). THOMAS, M.C. (1993): The Flat Bark Beetles of Florida (Coleoptera: Silvanidae, Passandridae, Laemophloeidae).
Text: Johannes Reibnitz. Seitenerstellung: 9.10.2009 |
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