
SCHWARZKäFER, Schwarzkäfer Uloma culinaris (Linnaeus, 1758), Großer Faulholz-Schwarzkäfer
Verbreitung: Europa, Kaukasus, Persien, Sibirien. Deutschland: neuere Nachweise aus Bayern, Baden, Hessen, Pfalz, Saarland, Niederelbe, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen. In niederen Lagen, nur stellenweise und meist selten. In der nordbadischen Rheinebene ist Uloma culinaris erst in letzter Zeit etwas häufiger geworden, aus Württemberg gibt es noch keine neuere Meldung.
Gefährdung: Rote Liste Deutschland 2 (stark gefährdet); Rote Liste Baden-Württemberg 3 (gefährdet).
Lebensweise: Gesellig unter morschen Rinden und im mulmigen Holz von Nadel- und Laubbäumen (Kiefer, Fichte, Tanne, Eiche, Buche, Hainbuche, Weide etc.). In Schweden trat die Art manchmal massenhaft in Sägemehlhaufen auf.
Nachweiszeitraum: April bis August.
Bestimmungshilfe: Länge 10,0–11,5 mm; Körper gewölbt, glänzend und kahl; Fühler mit allmählich verdickten Gliedern; Halsschild mit scharfem Seitenrand und gerandeter Basis, beim Männchen vorne stark eingedrückt, mit 4 Buckeln begrenzt; Flügeldecken mit kräftigen, gewölbten Längsstreifen. Markanteste Trennungsmerkmale zur sehr ähnlichen Schwesterart Uloma rufa sind die gerandete Halsschildbasis, die Körpergröße sowie der Halsschildeindruck beim Männchen.
| Literatur: HORION (1956); KASZAB (1969) in: FREUDE, HARDE, LOHSE Bd. 8; KÖHLER & KLAUSNITZER (1998); GEISER (1998); FRANK & KONZELMANN (2000); BENSE (2002).
Text: Johannes Reibnitz. Seitenerstellung: 6.11.2009 |
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