WEICHKäFER, Weichkäfer
Cantharis annularis Ménétriés, 1836


Verbreitung: Dänemark, Österreich, Schweiz, Spanien, Frankreich, Balkan, Dalmatien, Ungarn, Griechenland, Türkei, Ukraine, Zentral- und Südrussland, NW-Iran, S-Sibirien, Kasachstan, Mongolei, Afganistan.
Deutschland: Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz.

Gefährdung: Rote Liste Deutschland: nicht gefährdet.

Lebensweise: Die Wärme liebende Art findet man auf Wiesen, an Waldrändern, in Parks, Weinbergen und auf Wärmehängen.

Nachweiszeitraum: Mai – Juni.

Bestimmungshilfe: Länge 14–18 mm; eine unserer größten Arten; Kopf von den Augen ab schwarz; Halsschild rotgelb, mit 2 ovalen, schwarzen Flecken in der Mitte, welche sich oftmals berühren und zu einem großen Fleck zusammenlaufen; Flügeldecken gleichförmig behaart; Knie und die Basis der Schienen immer braungelb; die Schienen manchmal in ihrer ganzen Länge braungelb. Verwechslungen mit Cantharis fusca sind möglich; dieser hat jedoch keine rötlichen Knie und der Halsschildfleck erreicht fast immer den Vorder-, manchmal auch den Hinterrand. Beim ähnlichen C. rustica sind die Beine schwarz und deren Schenkel, bis auf die Spitze, rot. Der mittige Halsschildfleck ist oft keil- oder herzförmig gestaltet.

Literatur: HORION (1953); OELSCHLÄGER (1973); ALLENSPACH & WITTMER (1979); DAHLGREN (1979) in: FREUDE, HARDE, LOHSE Bd. 6; FRANK & KONZELMANN (2002).

Text: Franz Bretzendorfer. Seitenerstellung: 24.12.2006