
WEICHKäFER, Weichkäfer Cantharis paradoxa Hicker, 1960
Synonym: Cantharis cinctithorax Moscardini, 1963
Verbreitung: Österreich, Tschechien, Polen, Ungarn, Herzegowina, Bosnien, Slowenien, Albanien, Griechenland, Belgien. Deutschland: Bisher in Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz festgestellt. HORION (1953) kannte die Art noch nicht. OELSCHLÄGER & TÜRKAY (1972) melden die ersten Funde aus Baden-Württemberg.
Gefährdung: Rote Liste Deutschland: nicht gefährdet.
Lebensweise: In Wälder, besonders an sonnige Waldränder, im Ufergehölz, auf Buschwerk und Gräser; fliegt ans Licht.
Nachweiszeitraum: Hauptsächlich im Mai, vereinzelt im Juli.
Bestimmungshilfe: Länge 8,0–15 mm; Flügeldecken schwarz, mit gleichförmiger Behaarung; Halsschild seitlich gerundet, mit breitem, gut begrenztem Seitenrand; Kopf schwarz; 2. Fühlerglied viel länger als breit; die Farbangaben in FHL Bd. 6 führen oftmals zu Fehlbestimmungen.
Unterschiede zur nahe verwandten Art C. obscura: Halsschild ovaler, die Ecken stark gerundet; beim Weibchen ist der Halsschild nur bis zur Mitte oder etwas darüber chagriniert und am Hinterrand immer glatt; die Männchen sind durch Vergleich der Genitalien sicher zu trennen, siehe Bestimmung.
| Literatur: HICKER (1960); MOSCARDINI (1963); OELSCHLÄGER & TÜRKAY (1972); OELSCHLÄGER (1973); KÖSTLIN (1973); DAHLGREN (1979) in: FREUDE, HARDE, LOHSE Bd. 6; FRANK & KONZELMANN (2002).
Text: Franz Bretzendorfer. Seitenerstellung: 14.1.2007 |
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