CANTHARIDAE, Weichkäfer
Cantharis pagana Rosenhauer, 1847


Synonym: Cantharis albomarginata Märkel 1851 - n.syn. Kaszab, 1955, Moscardini, 1965; Cantharis fibulata Märkel 1851 - n.syn. Wittmer, 1974.

Verbreitung: Mitteleuropa, Norditalien, Frankreich (Alpen), Schweiz, Spanien, Belgien, Polen, Slowakei, Tschechien, Karpaten, Rumänien, Ungarn, Kroatien, Herzegowina, Bosnien, Slowenien, Griechenland, Korfu.
Deutschland: In den nördlichen Bundesländern fehlend.

Gefährdung: Rote Liste Deutschland: nicht gefährdet.

Lebensweise: Montane Art, in den Alpen und Mittelgebirgen, bis zur Baumgrenze aufsteigend; auf Bäumen (von Fichte und Kiefer gemeldet), an Waldrändern.

Nachweiszeitraum: Mai – Juli.

Bestimmungshilfe: Länge 6,0–8,5 mm; Halsschild breiter als lang, in der Breite jedoch variabel, schwarz, ringsum weißlichgelb gesäumt; Flügeldecken grauschwarz, mit Doppelbehaarung (die feine, kurze, helle Behaarung ist mit längeren, abstehenden Haaren durchsetzt); die Beinfarbe variiert von fast gelb bis fast schwarz in allen Übergängen; von der im Bearbeitungsgebiet noch nicht nachgewiesenen C. gemina Dahlgr. nur durch den Aedoeagus zu unterscheiden.

Literatur: HHORION (1953); KASZAB (1955); MOSCARDINI (1965); WITTMER (1974); ALLENSPACH & WITTMER (1979); DAHLGREN (1979) in: FREUDE, HARDE, LOHSE Bd. 6; FRANK & KONZELMANN (2002).

Text: Franz Bretzendorfer. Seitenerstellung: 22.3.2007