
WEICHKäFER, Weichkäfer Malthodes holdhausi Kaszab, 1955, Holdhaus Fliegenkäfer
Synonym: Malthodes holdhausi Ganglbauer (nom. nud.), M. holdhausi Petri (in litt.) 1912, M. holdhausi HORION (in litt.) 1953. In einigen älteren Sammlungen waren bereits Tiere mit den obigen Namen bestimmt, jedoch ohne gültige Beschreibung. Die Art wurde 1955 von Z. KASZAB unter Beibehaltung des bereits verwendeten Namens beschrieben.
Verbreitung: Ungarn, Rumänien, Österreich (Niederösterreich), Schweiz. Deutschland: Aus Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen und Thüringen bekannt.
Gefährdung: Rote Liste Deutschland 3 (gefährdet); Rote Liste Baden-Württemberg 3 (gefährdet).
Lebensweise: Die Art wird auf Sträuchern gefunden.
Nachweiszeitraum: Mai – Juni.
Bestimmungshilfe: Länge 2,5–3,0 mm. Kopf schwarz, Halsschild einfarbig schwarzbraun. Die ersten beiden Fühlerglieder vollkommen und das 3. zum Teil - wenigstens unten - hellgelb, sonst dunkelbraun, Fühler beim Männchen so lang wie der Körper. Palpen gelb, Endglied schwarz. Flügeldecken braun, glänzend, fein behaart, vorne glatt, hinten leicht gerunzelt. Abdomen des Männchen sehr einfach, die Tergite sehr kurz und ohne besondere Kennzeichen. Das letzte Sternit sehr schmal und bogenförmig nach oben gestreckt. Bei dieser Art lassen sich auch die Weibchen bestimmen.
| Literatur: HORION (1953); KASZAB (1955); DAHLGREN (1979) in: FREUDE, HARDE, LOHSE Bd. 6; BENSE (1996); KOPETZ (1996); GEISER (1998); WEBER (1999); BENSE (2002), FRANK & KONZELMANN (2002).
Text: Franz Bretzendorfer. Seitenerstellung: 30.5.2005 |
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