
BUNTKäFER, Buntkäfer Necrobia rufipes (DeGeer, 1775), Rotbeiniger Kolben-Buntkäfer
Synonym: Die Art wird wegen ihres Auftretens an Lebensmitteln auch als Schinken- oder Koprakäfer bezeichnet.
Verbreitung: Kosmopolit (Schenklig 1910); in Mittel- und Südeuropa allgemein verbreitet, in Nordeuropa nur stellnweise im Süden. Deutschland: Aus den meisten Bundesländern liegen neuere Funde vor. Im allgemeinen nur stellenweise und nicht häufig.
Gefährdung: Rote Liste Deutschland - (nicht gefährdet).
Lebensweise: An Aas, Knochen, Tierhäuten, in Futtermehl, an Dörrobst, Getreide-, Imkerei- und Fischabfällen, importierter Kokosfaser u.ä., also im Freiland als auch synanthrop vorkommend; nach WEIDNER (1952) in Anzahl auf einem stark von Anobiiden befallenen Dachstuhl, deren Larven sie offenbar nachstellten. Die Art gilt als Vorratsschädling.
Nachweiszeitraum: April – September.
Bestimmungshilfe: Länge 4–5 mm; durch das sehr große Endglied der Fühlerkeule ausgezeichnet (Gattungsmerkmal); Halsschildseiten und Basis kräftig gerandet; Halsschildhinterecken stumpf; Oberseite dicht punktiert, auf den Flügeldecken deutliche Punktreihen erkennbar; 5–6 basale Fühlerglieder und Beine rotgelb.
| Literatur: HORION (1953); LOHSE (1979) in: FREUDE, HARDE, LOHSE Bd. 6; GEISER (1998); KÖHLER & KLAUSNITZER (1998); FRANK & KONZELMANN (2000).
Text: Johannes Reibnitz. Seitenerstellung: 22-2-2008 |
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