Dornhalskäfer
Cerophytum elateroides*

DORNHALSKäFER, Dornhalskäfer
Cerophytum elateroides (Latreille, 1804)


Verbreitung: Mittel- und Osteuropa, England, nördliches Südeuropa, Sizilien.
In Deutschland fehlt die Art in den nördlichen Bundesländern; im allgemeinen zerstreut und selten. Bei HORION (1953) aus Südwestdeutschland nur wenige, meist alte Fundnachweise.

Gefährdung: Rote Liste Deutschland 2 (stark gefährdet); Rote Liste Baden-Württemberg 2 (stark gefährdet).

Lebensweise: In morschen Stellen anbrüchiger oder toter, meist stehender Laubbäume der verschiedensten Arten (Buche, Eiche, Pappel, Weide, Ulm, Ahorn, Linde, Birke, Walnuss). In Südwestdeutschland besonders in und an Pappeln (Rheinauewälder), seltener in faulem Kastanien-, Buchen- und Ahornholz.

Nachweiszeitraum: April – Juni.

Bestimmungshilfe: Länge 6,0–7,5 mm; Kopf viel schmäler als der gewölbte, beulig vorspringende Halsschild, dieser in der Basismitte eingedrückt; Flügeldecken gewölbt, mit regelmäßigen Punktstreifen; Fühler beim Männchen lang gekämmt, 3.–10. Glied mit einem langen Fortsatz, Fühler des Weibchens gesägt (siehe Abb.).

Literatur: HORION (1953); LOHSE (1979): in FREUDE, HARDE, LOHSE Bd. 6; KÖHLER & KLAUSNITZER (1998); BENSE (2002).

Text: Johannes Reibnitz. Seitenerstellung: 24.2.2006