
SCHIENENKäFER, Schienenkäfer Xylophilus corticalis (Paykull, 1800)
Synonym: Xylobius humeralis (Duf.)
Verbreitung: Nord- und Mitteleuropa, Kaukasus. Deutschland: Bei HORION (1953) sind nur sehr wenige, zerstreute Funde (Oldenburg, Bayern) angegeben. Inzwischen gibt es mehrere neue Nachweise im westlichen Norddeutschland, in Bayern und Baden-Württemberg. Erstnachweis im Südwesten: Schwarzwald, Schwarzatal, 25.7.1987, Reibnitz leg.
Gefährdung: Rote Liste Deutschland 2 (stark gefährdet); Rote Liste Baden-Württemberg 2 ! (stark gefährdet, besondere Schutzverantwortung).
Lebensweise: Entwicklung in morschen Stämmen stehender als auch liegender Nadel- und Laubbäume. In Baden-Württemberg in Weißtanne und an Buche.
Nachweiszeitraum: Juni – Juli.
Bestimmungshilfe: Länge 3,0–5,5 mm; Körper zylindrisch; Halsschild stark kugelig gewölbt, pechschwarz, glänzend; Halsschildhinter- und Vorderrand schmal, Flügeldecken teilweise, Fühler und Beine ganz rötlichbraun. Durch die typische Färbung ist die in Deutschland mit 2 Arten vertretene Gattung gut kenntlich.
| Literatur: HORION (1953); LOHSE (1979) in: FREUDE, HARDE, LOHSE Bd. 6; LUCHT (1992) in: FREUDE, HARDE, LOHSE Bd. 13; GEISER (1998); KÖHLER & KLAUSNITZER (1998); BENSE (2002).
Text: Johannes Reibnitz. Seitenerstellung: 3.2.2006 |
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