Scheinschnellkäfer
Drapetes cinctus*

SCHEINSCHNELLKäFER, Scheinschnellkäfer
Drapetes cinctus (Panzer, 1796)
, Gebänderter Scheinschnellkäfer

Synonym: Drapetes biguttatus (Panzer); früher zur Familie Throscidae zählend.

Verbreitung: Süd- und Mitteleuropa, südöstliches Nordeuropa, Kaukasus, Kleinasien, Syrien.
Deutschland: Aus den meisten Bundesländern gemeldet, jedoch im allgemeinen nur vereinzelt und selten.

Gefährdung: Rote Liste Deutschland 3 (gefährdet); Rote Liste Baden-Württemberg 3 (gefährdet).

Lebensweise: Entwicklung im morschen Holz von Laubbäumen, besonders in faulen Stümpfen; auf diesen im Sommer lebhaft umherlaufend; gelegentlich auch auf Blüten.

Nachweiszeitraum: Juni – Juli.

Bestimmungshilfe: Länge 4–5 mm; Vorderbrustfortsatz lang, flach, an den Seiten mit einer Rinne; 2. und 3. Fühlerglied sehr klein; 1. bis 4. Tarsenglied unterseits mit häutigem Sohlenlappen; die orangerote Flügeldeckenbinde kann auf zwei Flecken reduziert sein oder (selten) ganz fehlen.

Literatur: HORION (1953); LOHSE (1979) in: FREUDE, HARDE, LOHSE Bd. 6; KÖHLER & KLAUSNITZER (1998); GEISER (1998); FRANK & KONZELMANN (2000); BENSE (2002).

Text: Johannes Reibnitz. Seitenerstellung: 16.7.2006