
PRACHTKäFER, Prachtkäfer Chalcophora mariana (Linnaeus, 1758), Marien-Prachtkäfer
Verbreitung: Europa, besonders im Osten, Kaukasus, Sibirien, Nordafrika. Deutschland: Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen; überall nur stellenweise und meist selten, in Wärmejahren im Nordosten auch häufiger; die wärmeliebende Art erreicht in Südwestdeutschland den Nordwestrand ihres Verbreitungsareals.
Gefährdung: Rote Liste Deutschland 3 (gefährdet); Rote Liste Baden-Württemberg 2 (stark gefährdet). Die Art benötigt alte, lichte Kiefernwälder.
Lebensweise: Die drei- bis vierjährige Entwicklung findet in anbrüchigen und abgestorbenen, besonnten Stämmen, als auch Stümpfen der Kiefer (Pinus sylvestris) statt.
Nachweiszeitraum: Mai – Anfang September.
Bestimmungshilfe: Länge 24–33 mm; durch Körpergröße und tief gefurchten Kopf unverwechselbar; die größte Prachtkäferart im Bearbeitungsgebiet.
| Literatur: HORION (1955); HARDE (1979) in: FREUDE, HARDE, LOHSE Bd. 6; KÖHLER & KLAUSNITZER (1998); GEISER (1998); FRANK & KONZELMANN (2000); BENSE (2002); BRECHTEL & KOSTENBADER (2002): NIEHUIS (2006).
Text: Johannes Reibnitz. Seitenerstellung: 3.3.2007 |
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