
PRACHTKäFER, Prachtkäfer Scintillatrix rutilans (Fabricius, 1777), Großer Linden-Prachtkäfer
Synonym: Lampra rutilans (Fabricius), Buprestis rutilans (Fabricius)
Verbreitung: Süd- und Mitteleuropa, Kaukasus, Transkaukasus. Deutschland: Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen; überall zerstreut und selten; die Art fehlt im Westen und Norden.
Gefährdung: Rote Liste Deutschland 2 (stark gefährdet); Rote Liste Baden-Württemberg 2! (stark gefährdet, besonderere Schutzverantwortung des Landes).
Lebensweise: Die Larven entwickeln sich ausschließlich in und unter der Rinde von Linden (Tilia cordata und T. platyphyllos). Es werden kränkelnde und beschädigte, südexponierte Äste und Stämme befallen.
Nachweiszeitraum: Mai – Juli.
Bestimmungshilfe: Länge 9,0–15,0 mm. Die drei einheimischen Scintillatrix-Arten sind sich in Färbung, Größe und Gestalt äußerst ähnlich, gegenüber den restlichen Buprestiden-Arten jedoch klar abgegrenzt und nicht zu verwechseln. Deutliche Unterschiede gibt bei den Brutpflanzen.
| Literatur: HORION (1955); HARDE (1979) in: FREUDE, HARDE, LOHSE Bd. 6; KÖHLER & KLAUSNITZER (1998); GEISER (1998); FRANK & KONZELMANN (2000); BENSE (2002); BRECHTEL & KOSTENBADER (2002): NIEHUIS (2006).
Text: Johannes Reibnitz. Seitenerstellung: 3.3.2007 |
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