
PRACHTKäFER, Prachtkäfer Buprestis octoguttata Linnaeus, 1758, Achtpunkt-Kiefern-Prachtkäfer
Verbreitung: Europa, Nordafrika, Kaukasus, Sibirien. Im Osten Deutschlands verbreitet, zahlreiche Fundorte; in West- und Mitteldeutschland nur sehr zerstreut und selten; die Art fehlt im Nordwesten (HORION 1955).
Gefährdung: Rote Liste Deutschland 3 (gefährdet); Rote Liste Baden-Württemberg 3 (gefährdet).
Lebensweise: Bevorzugter Lebensraum sind Kiefernwälder in niederen Lagen; es gibt jedoch auch einige Fundstellen in Hochmooren Oberschwabens. Die Larve entwickelt sich im Splintholz von abgestorbenen, besonnten Stämmen, Ästen und Stümpfen von Kiefern; meist in der Waldkiefer (Pinus sylvestris), seltener in der Moorkiefer (Pinus mugo).
Nachweiszeitraum: Mai – September.
Bestimmungshilfe: Länge 9,0–18,0 mm; durch die stahlblaue Körperfarbe und (meist) acht ziemlich regelmäßig angeordneten, orangegelben Flecken mit keiner heimischen Prachtkäferart verwechselbar.
| Literatur: HORION (1955); HARDE (1979) in: FREUDE, HARDE, LOHSE Bd. 6; KÖHLER & KLAUSNITZER (1998); GEISER (1998); FRANK & KONZELMANN (2000); BRECHTEL & KOSTENBADER (2002); BENSE (2002); NIEHUIS (2006).
Text: Johannes Reibnitz. Seitenerstellung: 3.3.2007 |
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