
BASTPLATTKäFER, Bastplattkäfer Notolaemus castaneus (Erichson, 1845), Kastanien-Bastplattkäfer
Synonym: Laemophloeus castaneus (Erichson)
Verbreitung: Europa, an sehr isolierten, anscheinend reliktären Fundorten. Deutschland: Im Osten bis zur Elbe, in Südbayern sporadisch und selten; im Westen nur 1 Exemplar 1901 in Hessen (HORION 1960). Ab 1994 gelangen mehrere Neunachweise in Südwestdeutschland: Franken, Pfalz, Baden-Württemberg; auserdem aktuell aus Brandenburg gemeldet.
Gefährdung: Rote Liste Deutschland 1 (vom Aussterben bedroht); Rote Liste Baden-Württemberg D (Daten defizitär).
Lebensweise: Die Art wird meist von toten Laubholzästen geklopft (Eiche, Buche, Birke, Kastanie, Hasel) oder unter Rinde gefunden.
Nachweiszeitraum: Mai – Juli.
Bestimmungshilfe: Länge 2–3 mm; Stirn und Clypeus nicht durch eine Naht getrennt; Clypeus am Vorderrand ± bogenförmig ausgerandet; Halsschild jederseits mit einer Kiellinie; Körper relativ breit, stark abgeplattet, braun bis dunkelbraun.
| Literatur: HORION (19); LOHSE (19) in: FREUDE, HARDE, LOHSE Bd. ; KÖHLER & KLAUSNITZER (1998); GEISER (1998); FRANK & KONZELMANN (2000); BENSE (2002).
Text: Johannes Reibnitz. Seitenerstellung: 4.3.2006 |
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