
BLüTENMULMKäFER, Blütenmulmkäfer Omonadus bifasciatus (Rossi, 1792), Vierfleck-Blütenmulmkäfer
Synonym: Anthicus bifasciatus (Rossi)
Verbreitung: Süd-, Mittel- und südliches Nordeuropa, Nordafrika, Kleinasien, Sibirien. Die mediterrane Art kommt hauptsächlich in den südlichen Bundesländer vor (Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen). Omonadus bifasciatus galt bislang als selten, was heute wohl nicht mehr zutrifft. Die Verbreitungskarte ist noch unvollständig und zeigt dies deshalb nicht.
Gefährdung: Rote Liste Deutschland 2 (stark gefährdet).
Lebensweise: Unter faulenden Vegetabilien auf Feldern und an Flussufern; aus Kompost und Treibbeeten; an Düngerhaufen; in älterem Pferdemist; am Meeresstrand unter Tang.
Nachweiszeitraum: März – August.
Bestimmungshilfe: Länge 2,8–3,0 mm; Fühler an den Seiten der Wangen vor den Augen eingefügt; alle Schenkel dünn, zum Ende hin leicht dicker werdend; Augen klein; Kopf und Halsschild fein punktiert; Flügeldecken ± grob punktiert, mit je zwei Querflecken oder Querbinden.
| Literatur: HORION (1956); KASZAB (1969) in: FREUDE, HARDE, LOHSE Bd. 8; KÖHLER & KLAUSNITZER (1998); GEISER (1998); FRANK & KONZELMANN (2000).
Text: Johannes Reibnitz. Seitenerstellung: 16-7-2006 |
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