
DüSTERKäFER, Düsterkäfer Abdera triguttata (Gyllenhal, 1810), Dreifleck-Düsterkäfer
Verbreitung: Noch nicht aus ganz Europa gemeldet, aber sicher überall vorhanden; im Süden mehr im Gebirge. Deutschland: Nach HORION (1956) im Norden und Osten verbreitet, im allgemeinen nur stellenweise und selten, in Süden und Mitte nur sporadisch und sehr selten. Heute ist A. triguttata aus allen Bundesländern bekannt. Der Erstfunde für Baden-Württemberg erfolgten 1968 durch H. Kostenbader in Oberschwaben bei einer Exkursion der ARGE Südwestdeutschland Koleoptrologen (damals nicht erkannt).
Gefährdung: Rote Liste Deutschland - (nicht gefährdet); Rote Liste Baden-Württemberg - (nicht gefährdet).
Lebensweise: Die Art lebt monophag in Lederporlingen der Gattung Trichaptum. Bei systematischen Untersuchungen des häufigen, überall an totem Nadelholz wachsenden Violetten Lederporlings (Trichaptum abietinum), gelangen im nördlichen Teil des Bearbeitungsgebietes zahlreiche Funde.
Nachweiszeitraum: Ende Mai – Anfang August.
Bestimmungshilfe: Länge 2–3 mm; Augen quer, vorne nicht oder kaum ausgerandet; Halsschild seitlich scharf, an der Basis sehr fein gerandet; 3. Fühlerglied kaum länger als das 2., rundlich; Endglied der Kiefertaster beilförmig; Beine dünn; Flügeldecken ohne Punktreihen, mit mehr oder weniger ausgedehnter, unscharf begrenzter, heller Fleckenzeichnung.
| Literatur: HORION (1956); KASZAB (1969) in: FREUDE, HARDE, LOHSE Bd. 8; KÖHLER & KLAUSNITZER (1998); GEISER (1998); FRANK & KONZELMANN (2000); BENSE (2002).
Text: Johannes Reibnitz. Seitenerstellung: 28.1.2007 |
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