TENEBRIONIDAE, Schwarzkäfer
Corticeus fasciatus Fabricius, 1790


Synonym: Hypophloeus fasciatus Fabricius, 1790

Verbreitung: Süd- und Mittel- und angrenzendes Osteuropa, stellenweise im südlichen Nordeuropa, Nordafrika.
Deutschland: In fast allen Bundesländern nachgewiesen; im Norden und Osten im allgemeinen häufiger, im Westen nur sporadisch und selten.

Gefährdung: Rote Liste Deutschland 2 (stark gefährdet); Rote Liste Baden-Württemberg 2 (stark gefährdet); Urwaldreliktart 2.

Lebensweise: Besonders an rindenlosen Stellen alter Eichen, die Bohrlöcher von Poch- und Werftkäfern (Anobiidae, Lymexylonidae) aufweisen. Auch unter Rinden von Laub-, seltener Nadelbäumen, die mit Borkenkäfern besetzt sind.

Nachweiszeitraum: April – September.

Bestimmungshilfe: Länge 3,0–3,5 mm; Oberseite kahl und leicht glänzend, zwischen den Punkten fein chagriniert; Augen quer; Halsschild seitlich gerandet.

Literatur: HORION (1956); KASZAB (1969) in: FREUDE, HARDE, LOHSE Bd. 8; KÖHLER & KLAUSNITZER (1998); GEISER (1998); FRANK & KONZELMANN (2000), BENSE (2002).

Text: Johannes Reibnitz. Seitenerstellung: 25.3.2007