
SPITZMAUSRüSSLER, Spitzmausrüssler Aspidapion radiolus (Marsham, 1802), Gewöhnliches Malven-Spitzmäuschen
Synonym: Apion radiolus (Marsham, 1802)
Verbreitung: In der gesamten paläarktischen Region vorkommend. Die Art ist in ganz Deutschland mehr oder weniger häufig.
Gefährdung: Rote Liste Deutschland: nicht gefährdet.
Lebensweise: Aspidapion radiolus ist auf den verschiedensten Malvaceen (Malvengewächsen) zu finden. Die Larven entwickeln sich in den Stängeln, die Verpuppung erfolgt in den Larvengängen. Die frischen Käfer erscheinen von August bis September und fressen an den Blättern und Spitzen der Triebe. Siehe dazu Brutpflanze: Malva, Käfergesellschaft.
Nachweiszeitraum: April – Oktober.
Bestimmungshilfe: Länge 2,2–3,0 mm; die 3 Arten enthaltende Gattung Aspidapion ist durch ein langes, zugespitztes Schildchen ausgezeichnet; bei A. radiolus und A. validum hat dieses an der Basis zwei Längshöcker; A. radiolus ist kleiner als der ähnliche A. validum (3,2–4,0 mm) und dünn aber deutlich behaart; Vorderkörper dicht punktiert, schwach glänzend; Rüssel nur schwach gebogen, im vorderen Teil verjüngt, beim Männchen kürzer. Flügeldecken metallisch bläulich, grünlich oder messingfarben glänzend.
| Literatur: HORION (1951); KÖSTLIN (1973); KÖSTLIN (1985); LOHSE (1981) in: FREUDE, HARDE, LOHSE Bd. 10; LIEBEGOTT (1989); KÖHLER & KLAUSNITZER (1998); GEISER (1998); FRANK & KONZELMANN (2000).
Text: Johannes Reibnitz. Seitenerstellung: 16-7-2006 |
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