
SPITZMAUSRüSSLER, Spitzmausrüssler Aspidapion aeneum (Fabricius, 1775), Stirngruben-Malven-Spitzmäuschen
Synonym: Apion aeneum (Fabricius), 1775
Verbreitung: Über die ganze paläarktische Region verbreitet, in Europa besonders im Süden, aber bis zum südlichen Nordeuropa reichend (HORION 1951). Die Art ist aus nahezu allen Bundesländern gemeldet und besonders in niederen Lagen nicht selten.
Gefährdung: Rote Liste Deutschland: nicht gefährdet.
Lebensweise: Die Eiablage erfolgt im Mai und Juni; die Larven entwickeln sich in den Stängeln von Malva-Arten (Malven) und Alcea rosea (Stockrose), wo sie tiefe Gänge ins Mark fressen; Verpuppung im August, die Imagines schlüpfen im September. Siehe auch Brutpflanze: Malva, Käfergesellschaft.
Nachweiszeitraum: April – September.
Bestimmungshilfe: Länge 2,9–3,6 mm; die 3 Arten enthaltende Gattung Aspidapion ist durch ein langes, zugespitztes Schildchen ausgezeichnet; dieses an der Basis ohne Längshöcker; Oberseite staubartig behaart, fast kahl erscheinend; Stirn mit tief eingekerbter Längsrinne; Flügeldecken metallisch glänzend erzgrün, bronzefarben, seltener violett oder bläulich; Rüssel dick, gebogen.
| Literatur: HORION (1951); KÖSTLIN (1973); LOHSE (1981) in: FREUDE, HARDE, LOHSE Bd. 10; LIEBEGOTT (1989); KÖHLER & KLAUSNITZER (1998); FRANK & KONZELMANN (2000).
Text: Johannes Reibnitz. Seitenerstellung: 19-2-2006 |
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