APIONIDAE, Spitzmausrüssler
Pseudapion rufirostre (Fabricius, 1775)
, Gelbrüssliges Malven-Spitzmäuschen

Synonym: Apion rufirostre (Fabricius, 1775)

Verbreitung: Europa (ohne den Norden), Vorder- und Mittelasien, Nordafrika.
Deutschland: Aus allen Bundesländern gemeldet; besonders in niederen Lagen, nur stellenweise häufiger.

Gefährdung: Rote Liste Deutschland: nicht gefährdet.

Lebensweise: Die Larven entwickeln sich in den Samen verschiedener Malvaceen, besonders in Malva silvestris (Wilde Malve) und Malva neglecta (Wegmalve). Siehe auch: Brutsubstrate - Malva - Käfergesellschaft.

Nachweiszeitraum: April – Juli.

Bestimmungshilfe: Länge 2,0–2,8 mm; schwarz, meist mit deutlichem Metallglanz; Flügeldecken länglicher oval als bei P. moschatae, die helle Behaarung an der Basis des 3. Zwischenraumes zu einem hellen Dreieck verdichtet; Zwischenräume der Halsschildpunktur überwiegend größer, als der Punktdurchmesser; der Rüssel des Weibchens fast gerade, beim Männchen kürzer und mit gelber Spitze.

Literatur: KÖSTLIN (1973); LOHSE (1981) in: FREUDE, HARDE, LOHSE Bd. 10; LIEBEGOTT (1989); KÖHLER & KLAUSNITZER (1998); GEISER (1998); FRANK & KONZELMANN (2000).

Text: Johannes Reibnitz. Seitenerstellung: 19.2.2006