SPITZMAUSRüSSLER, Spitzmausrüssler
Pseudapion moschatae (Hoffmann, 1938)
, Moschusmalven-Spitzmäuschen

Synonym: Apion moschatae (Hoffmann), 1938

Verbreitung: Südeuropa, sehr selten an Wärmestellen im südlichen Mitteleuropa.
In Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Nordrhein-Westfalen nachgewiesen. Südwestdeutschland, sporadisch und selten an wärmebegünstigten Stellen.

Gefährdung: Rote Liste Deutschland 3 (gefährdet).

Lebensweise: Entwicklung in Malva moschata (Moschusmalve) und Malva alcea (Rosenmalve). Siehe auch Brutpflanze: Malva, Käfergesellschaft.

Nachweiszeitraum: April – Oktober.

Bestimmungshilfe: Länge 2,5–2,9 mm; schwarz, ohne Metallglanz; Flügeldecken länglicher oval als bei P. rufirostre, die helle Behaarung an der Basis des 3. Zwischenraumes zu einem hellen Dreieck verdichtet; Zwischenräume der Halsschildpunktur schmäler, als der Punktdurchmesser; der Rüssel des Weibchens deutlicher gebogen als beim Männchen, das eine gelbe Spitze besitzt.

Literatur: KÖSTLIN (1973); LOHSE (1981) in: FREUDE, HARDE, LOHSE Bd. 10; LIEBEGOTT (1989); KÖHLER & KLAUSNITZER (1998); GEISER (1998); FRANK & KONZELMANN (2000).

Text: Johannes Reibnitz. Seitenerstellung: 19-2-2006