
APIONIDAE, Spitzmausrüssler Malvapion malvae (Fabricius, 1775), Zweifarbiges Malven-Spitzmäuschen
Synonym: Apion malvae (Fabricius, 1775)
Verbreitung: Nach HORION (1951) über die ganze paläarktische Region, ohne Nordeuropa, verbreitet. Besonders im Süden und Westen Deutschlands verbreitet, im Osten keine oder nur alte Funde. KÖSTLIN (1973) kannte aus Baden-Württemberg lediglich die alten Angaben aus den Verzeichnissen von KELLER (1864) und HARTMANN (1907)! Heute tritt Malvapion malvae deutlich häufiger auf, als früher.
Gefährdung: Rote Liste Deutschland: nicht gefährdet).
Lebensweise: An Malvaceen (Malvengewächsen) der Gattung Malva, Alcea, Althaea und Lavatera, in deren Fruchtknoten sich die Larven entwickeln; Verpuppung in den Samenkörnern. Siehe auch bei Brutpflanze: Malva, Käfergesellschaft.
Nachweiszeitraum: April – September.
Bestimmungshilfe: Länge 1,8–2,4 mm; Schwarz, Fühler und Beine, Klauen ausgenommen, gelbrot; Flügeldeckenbasis und oft ein ± breiter Nahtstreifen schwarz, der Rest gelbrot bis ockerbraun; durch die typische Färbung mit keiner anderen Apioniden-Art verwechselbar.
| Literatur: HORION (1951); KÖSTLIN (1973); KÖSTLIN (1985); LOHSE (1981) in: FREUDE, HARDE, LOHSE Bd. 10; LIEBEGOTT (1989); KÖHLER & KLAUSNITZER (1998); GEISER (1998); FRANK & KONZELMANN (2000).
Text: Johannes Reibnitz. Seitenerstellung: 16-7-2006 |
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